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Wichtig für das Pferd:
Cerealien und weitere Wirkstoffträger
Dinkel – das Urgetreide mit vielen Vorteilen
Dinkel ist ein Urgetreide mit zahlreichen sehr guten Eigenschaften. So ist Dinkel hoch verdaulich und sättigt besonders intensiv und lang anhaltend. Außerdem trainiert Dinkel den Darm: Seine grobe Struktur reinigt den Darmtrakt, der Reibungsreiz erhöht die Darmmotorik. Dadurch verbessert sich die Ausnutzung aller angebotenen Nährstoffträger – nicht nur der Dinkel, sondern auch die Verdaulichkeit der anderen Getreide und Zusatzstoffe wird deutlich verbessert! Eine so optimierte Verdauung bedeutet geringes Krankheitsrisiko und reduziert Futterkosten. Allerdings ist Dinkel ein recht teures Getreide – die guten Eigenschaften wiegen den Preis jedoch bei Weitem auf.
 
Gerste – Vorsicht bei der Qualität!
Achtung: Gerste ist nicht gleich Gerste! Hier muss man bei der Fütterung darauf achten, dass eine gesunde, proteinarme Gerste eingesetzt wird. Die hochgedüngte Gerste, die z.B. bei der Schweinemast eingesetzt wird, ist zwar billiger, belastet das Pferd jedoch mehr. Auch hier lohnt es sich, zum Besten des Pferdes auf Qualität zu achten!
 
Maisflocken – erst erhitzen, dann füttern
Bei Maisstärke ist es wichtig, dass sie vor dem Einsatz im Futter erhitzt wird. Denn dies senkt die Risiken der Fehlgärung und steigert die Verdaulichkeit der Maisstärke von nur ca. 35% auf 90%!
 
Hafer – hochverdaulich und bekömmlich
Das Nährstoffspektrum von Hafer ist sehr positiv. Denn er ist hochverdaulich, bekömmlich und wird deshalb auch in der modernen Pferdefütterung eingesetzt. „Der Hafer sticht” ist nicht immer wörtlich zu nehmen. Allerdings ist die alleinige Fütterung mit Hafer für das Pferd ungünstig. Nur Heu und Hafer zu füttern, ist zu einseitig! Erst die richtige Kombination mit anderen Futtermitteln macht den Hafer so wertvoll.
 
Leinflocken – fördern die Verdauung
Leinflocken sind reich an essenziellen Aminosäuren und Omega-3-Fettsäuren. Sie wirken unter anderem durch den hohen Schleimstoffanteil verdauungsschonend und -fördernd. Aber Vorsicht: Leinsamen sollten grundsätzlich nicht gekocht werden; denn beim Kochen werden viele hochwertige Nährstoffe zerstört! Unsere Leinflocken werden deshalb kalt gepresst, das macht sie so wertvoll.
 
Bierhefe/Biertreber – gut für den Darmtrakt
Im Darmtrakt des Pferdes leben empfindliche Mikroorganismen, die sehr positiv auf diese Hefekombination reagieren. So wird durch Bierhefe/Biertreber z.B. die körpereigene Biotinproduktion angeregt, die Verdauung wird optimiert und stabilisiert. Ein stabiler Darm – ein gesundes Pferd!
 
Zuckerrübenmelasse – gesund, wohlschmeckend und praktisch
Zuckerrübenmelasse schmeckt den meisten Pferden ausgesprochen gut. Doch sie ist nicht nur lecker, sondern darüber hinaus auch reich an natürlichen Mineralstoffen und Spurenelementen. Eine weitere gute Eigenschaft: Die Melasse bindet die Feinstoffe (Bierhefe, Vitamine etc.) an die Cerealien (Dinkel, Gerste, Mais etc.) und macht das Futter so absolut staubfrei.
 
Weizenkleie – für gesunde Verdauung
Weizenkleie hat beim Pferd eine diätetische Wirkung. So wird auf natürlich Weise die gesunde Verdauung gefördert.
 

Leinöl – der perfekte Energielieferant
Leinöl ist dreimal so energiereich wie Getreide und sehr reich an Omega-3-Fettsäuren (> 50%).
Das bedeutet, dass Leinöl der perfekte Energielieferant ist, da es den Muskel schützt und fördert!