Kräuter gehören zum natürlichen Speiseplan jedes Kaninchens – in der freien Natur knabbern Wildkaninchen ständig an verschiedensten Wiesenpflanzen. Doch welche Kräuter sind für Hauskaninchen geeignet, wie viel ist sinnvoll und worauf solltest du achten? Dieser Überblick beantwortet die wichtigsten Fragen.
Warum Kräuter für Kaninchen wichtig sind
Kaninchen sind reine Pflanzenfresser mit einem empfindlichen, auf ständige Bewegung angewiesenen Verdauungssystem. Eine abwechslungsreiche, faserreiche Kost ist die Basis für ein artgerechtes Kaninchenleben. Wildkräuter bringen genau diese Vielfalt: Sie sorgen für Struktur, Abwechslung und beschäftigen das Tier beim Fressen. Wichtig zu verstehen: Kräuter sind eine Ergänzung – die Grundlage bleibt immer gutes Heu.
Beliebte Kräuter für Kaninchen im Überblick
Diese Wildkräuter sind in der Kaninchenfütterung besonders bewährt und beliebt:
- Spitzwegerich – mildes, faserreiches Wildkraut. Ein echter Klassiker. Zum Produkt: Spitzwegerich für Kaninchen.
- Löwenzahn – aromatisches Wiesenkraut, das die meisten Kaninchen lieben. In Maßen geben. Zum Produkt: Löwenzahn für Kaninchen.
- Petersilie – schmackhaft und nährstoffreich; nicht an tragende Häsinnen verfüttern. Zum Produkt: Petersilie für Kaninchen.
- Brennnessel – faserreiches Wildkraut, getrocknet gut zu füttern. Zum Produkt: Brennnesselblätter für Kaninchen.
- Oregano – intensives Würzkraut, nur in kleinen Mengen als Akzent. Zum Produkt: Oregano für Kaninchen.
- Frauenmantel & Ringelblume – beliebte Wiesenpflanzen für die abwechslungsreiche Kräutervielfalt.
Alle genannten Kräuter findest du naturbelassen und getrocknet in unserem Kräuter-Sortiment für Kaninchen.
Die wichtigsten Fütterungsregeln
- Langsam einführen: Jedes neue Kraut zunächst in kleiner Menge anbieten und beobachten.
- Abwechslung statt Einseitigkeit: Verschiedene Kräuter im Wechsel halten den Speiseplan vielfältig.
- Menge im Blick behalten: Kräuter ergänzen, sie ersetzen nicht das Heu.
- Auf Qualität achten: Sauber gesammelt oder als getrocknete Ware in Futtermittelqualität – ohne Zusätze.
Fertige Vielfalt im Napf
Wer nicht jedes Kraut einzeln zusammenstellen möchte, findet im Wiesen Starter-Set eine abgestimmte Auswahl – praktisch kombiniert aus Heu, Kräutern und Struktur-Müsli.
Häufige Fragen
Welche Kräuter dürfen Kaninchen täglich fressen?
Milde Wildkräuter wie Spitzwegerich eignen sich als regelmäßige Beigabe. Intensive Kräuter wie Oregano nur gelegentlich. Wichtig ist die Abwechslung.
Können Kräuter auch schädlich sein?
Manche Wildpflanzen sind für Kaninchen ungeeignet. Verfüttere nur sicher bestimmte Kräuter oder Ware aus dem Fachhandel und sammle nie an belasteten Standorten.
Frische oder getrocknete Kräuter?
Beides ist möglich. Getrocknete Kräuter in Futtermittelqualität sind das ganze Jahr über in gleichbleibender Qualität verfügbar.


